„Perspektiven für den Ökolandbau"

Die Ökolandbau-Tagung des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein zum Jahresbeginn ist mittlerweile gute Tradition.

Die Tagung „Perspektiven für den Ökolandbau" – Mehr Wissen über ökologische Landwirtschaft“  findet dieses Jahr am Montag, den 28. Februar 2022, 9:00-15:00 Uhr statt. Coronabedingt als Videokonferenz über BigBlueButton.

Landwirtschafts- und Umweltminister Jan Philipp Albrecht wird diesmal das Thema „Wissen über ökologische Landwirtschaft“ beleuchten.

Das Programm und alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Anmeldung zum Tag des offenen Hofes am 12.06.2022

Tag des offenen Hofes

 In diesem Jahr wird wieder der Tag des offenen Hofes organisiert.

Dieser findet planmäßig am Sonntag, den 12.06.2022 statt.
Die Planungen schreiten weiter voran, daher möchte wir gerne nachfragen, ob auch Mitgliederbetriebe aus dem ÖKORING Interesse haben, ihren Betrieb der Öffentlichkeit vorzustellen.
Außerdem wurde die Anmeldefrist verlängert. Wir würden uns freuen, wenn sich interessierte Betriebe bis zum 02.05.2022 per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.
 
Für eine verbindliche Anmeldung werden folgende Angaben benötigt:

  1. Bezeichnung des Betriebes
  2. Vor- und Zuname des Ansprechpartners
  3. Internetseite des Hofes (falls vorhanden)
  4. vollständige Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse
  5. kurze Angaben des Arbeitsschwerpunktes
 
Für ausreichend Informationsmaterial sorgt auch in diesem Jahr die information.medien.agrar (i.m.a). Das Hofpaket enthält Werbe-, und Informationsmaterialien wie Poster, Postkarten, Briefbögen, Fakten-Checks sowie Aktionsmaterial für ein Hofquiz und weitere Mitmachaktionen. Auswahl und Bestellung erfolgt online unter www.ima-shop.de.
Weiter Informationen für die teilnehmenden Höfe werden in Kürze hier bereitgestellt.
Einen Leitfaden mit Tipps zur Veranstaltungsbewerbung, zur Ausrichtung eines Hofprogramms, zur effizienten Organisation und zu wichtigen versicherungstechnischen Fragen erhalten die Teilnehmer nach ihrer Anmeldung vom Landesbauernverband.

Geförderte Beratung 2022

Auch in diesem Jahr können wir wieder geförderte Ökolandbau-Beratung in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern anbieten. Das neue Anmeldeformular für die geförderte Beratung in Schleswig-Holstein steht ab dem 15.1.2022 zum Download bereit (hier klicken).

Stellenangebot

Der ÖKORING ist auf der Suche nach einer neuen Beratungskraft für den ökologischen Gemüsebau.
Alle weiteren Informationen gibt es in der Stellenausschreibung.
Viele Grüße, Euer ÖKORING-Team

 

Einladung zum Umstellungsseminar auf dem Mühlenhof Zepelin

 
Leider muss das Umstellungsseminar am 27.10.2021 abgesagt werden.
Wir sind in Absprache mit dem Gastgeber und den Referenten und hoffen, dass die Veranstaltung im 1. Quartal 2022 nachgeholt werden kann.
Viele Grüße, Euer ÖKORING-Team

 

Rückblick NORLA und MELA 2021

Wie in den letzten Jahren (außer im Corona-Jahr) üblich, hat der ÖKORING wieder Informationsstände auf der NORLA und auf der MELA ausgerichtet. Auf den Messen haben wir uns gemeinsam mit den Ökolandbau-Verbänden und in Schleswig-Holstein mit dem Netzwerk-Ökolandbau SH positioniert. Hierdurch sind größere Ökolandbau-Areale entstanden, was zu zahlreichen Gesprächen geführt hat.

Unsere Beratungskräfte verschiedener Fachrichtungen hatten sich den Standdienst geteilt und waren für Interessierte an einer Umstellung auf Ökolandbau und schon länger wirtschaftende Ökolandwirte und Gärtner ansprechbar. Auch der Minister Jan Philipp Albrecht hat unseren Stand auf der NORLA kurz besucht. Fragestellungen zur Beratungsförderung Ökolandbau und die zukünftige Förderung im Ökolandbau standen bei uns im Focus.

Bild: ÖKORING im Norden e.V.

Auf der MELA in Mühlengeez wurde die Gelegenheit für ein Gespräch mit dem Minister Dr. Till Backhaus genutzt. Schwerpunkt des Gesprächs war die Gestaltung der neuen EU-Förderperiode in Mecklenburg-Vorpommern. Arne Bilau (Ökoring) erläuterte im Namen der AG der Ökoanbauverbände folgende Anliegen in Bezug zur zukünftigen Förderung von Öko-Betrieben in MV:

  • Erweiterung der Investitionsförderung um den Bereich der Lagerung und Aufbereitung von Marktfrüchten.
  • Neuschaffung eines Investitionsförderprogramms für die betriebseigene Bereitstellung organischer Dünger zur Herstellung geschlossener Kreisläufe und zur Verbesserung der Nährstoffeffizienz (z.B. Förderung von Kompost- und Bio-Biogasanlagen, Anlagen zur Herstellung von Klee- und Luzernepellets, Technik für Cut & Carry-Systeme, etc.).

Weiterhin wurde auf die aktuelle Gefahr hingewiesen, dass in der neuen EU-Förderperiode Öko-Betriebe mit Einführung der Eco-Schemes-Maßnahmen in der ersten Säule, zukünftig schlechter als konventionelle Betriebe bei den Flächenprämien gestellt werden könnten, da einige Maßnahmen nicht mit der Ökolandbauförderung kombiniert werden können. Die AG der Ökoanbauverbände MV fordert daher:

  • Erhöhung der Öko-Flächenprämien zum Ausgleich entgangener Prämien in der ersten Säule,
  • Erhöhung der Umstellungsprämien für die ersten 2 Jahre,
  • Auszahlung einer erhöhten Öko-Prämie auf Dauergrünland für Betriebe die Rinder, Schafe oder Ziegen mit einem Mindestviehbesatz von 0,2 RGV /ha im Betriebsdurchschnitt halten.

Kritisch wird noch die zukünftige Förderung von Agroforst-Systemen über die 1. und 2. Säule der GAP gesehen. Die Förderung von Agroforstsystemen auf Dauergrünland wird von der AG der Öko-Anbauverbände abgelehnt. Hierfür sind folgende Gründe anzuführen:

  • Ökologische Abwertung und Verlust von Dauergrünland durch Pflanzung von vorwiegend schnellwachsenden Gehölzarten.
  • Auf Dauergrünland können die ökologisch vorteilhaften Effekte von Agroforstsystemen kaum eintreten, da hier allenfalls deutlich vermindert die Gefahr von Wind- und Wassererosion besteht.
  • Eine verstärkte Nutzholzgewinnung durch Agroforst als lukrative Nutzungsform auf Dauergrünland, könnte langfristig zu einer Verdrängung der Weidenutzung führen.
Grundsätzlich wird die Förderung von Agroforstsystemen auf Ackerland von den Anbauverbänden gerade in Ostdeutschland begrüßt.