Geflügelpest - Ministerium erlässt Stallpflicht für Freilandgeflügel

In der Pressemitteilung des MELUND vom 10. November heißt es:

Die Geflügelpest breitet sich im Land weiter aus, als Konsequenz daraus soll jetzt eine landesweite Aufstallung sämtlichen Freilandgeflügels eine Weiterverbreitung auf weitere Nutztierbestände verhindern. Das hat Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht heute in Kiel nach der Kabinettsberatung bekannt gegeben. Mit den Veterinärbehörden der Kreise und kreisfreien Städte ist vereinbart worden, dass landesweit alle Kreise und kreisfreien Städte die Aufstallung sämtlichen Geflügels, unabhängig von Betriebsart oder -größe, in den nächsten Tagen verfügen werden. Einen entsprechenden Erlass hat das Landwirtschaftsministerium gestern Abend an die kreisfreien Städte und Kreise gesendet. Die Verfügungen der Kreise und kreisfreien Städte zur Aufstallung des Geflügels werden in den kommenden Tagen, voraussichtlich ab morgen beginnend, in Kraft treten. „Wir haben bei der Geflügelpest eine sehr dynamische Lage im Land. Das Virus breitet sich zügig aus. Der Schwerpunkt befindet sich zwar weiterhin an der Nordseeküste, aktuelle Befunde zeigen jedoch, dass mittlerweile auch die Ostseeküste und das Binnenland betroffen sind“, sagte Albrecht. „Flächendeckende Aufstallungen können das Risiko einer Übertragung auf Haus- und Nutztierbestände deutlich einschränken. Mir ist sehr bewusst, dass eine solche Stallpflicht für viele Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter ein schwerwiegender Eingriff ist. Aber ein Ausbruch in einem Bestand hätte noch gravierendere Folgen. In diesem Falle wäre dann der gesamte Bestand zu keulen“, betonte Albrecht. Er gehe daher davon aus, dass die Kreise in Abstimmung mit dem Ministerium unverzüglich die entsprechenden Anordnungen erlassen, um einer Infektion der Bestände so gut wie möglich vorzubeugen. In den Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen, die bislang am stärksten vom Geschehen betroffen sind, ist die kreisweite Aufstallung bereits verfügt worden. Seit der letzten Bestätigung von Fällen bei Wildvögeln durch das Friedrich-Loeffler-Institut am vergangenen Freitag hat sich so die Zahl der Nachweise um weitere 40 auf 115 bestätigte Fälle erhöht. Inzwischen liegen Nachweise von Wildvögeln aus sieben Kreisen und einer kreisfreien Stadt vor. Neben den bereits betroffenen Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und zuletzt Steinburg, gibt es nun auch Nachweise aus den Landkreisen Schleswig-Flensburg, Segeberg, Plön und der Stadt Neumünster. Dabei sind neben Gänsen und Enten (darunter erstmals auch eine Stockente) wiederum auch mehrere Möwen und Greifvögel (Mäusebussard, Wanderfalke) betroffen. Der schleswig-holsteinische Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz hat seit dem Beginn des Geschehens bereits mehr als 3.000 verendete Wildvögel gezählt. Damit hat sich auch das Spektrum der betroffenen Vogelarten erweitert. Darunter sind auch Arten, die sich wie beispielsweise Möwen nicht nur in Wassernähe aufhalten oder größere Verbreitungsgebiete haben. Zudem wurde am Sonntag im Kreis Segeberg der zweite Fall der Geflügelpest in einer kleinen Geflügelhaltung amtlich festgestellt.  

Nähere Informationen zu den von den Veterinärämtern angeordneten Maßnahmen wie beispielsweise der Aufstallung stellen die Kreise und kreisfreien Städte zur Verfügung.

Hinweise für kleine Geflügelhaltungen stellt das Landwirtschaftsministerium in der Broschüre „Gefahr Geflügelpest – Wie schütze ich meine Tiere? Hinweise für Hobby- und Kleingeflügelhalter“ auf seiner Homepage zur Verfügung: www.schleswig-holstein.de/gefluegelpest.

Um im landesweiten Geflügelpestgeschehen einheitliche Grundlagen für die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen für alle Geflügelhalter zu schaffen, plant das Landwirtschafsministerium zudem den Erlass einer Allgemeinverfügung zur Biosicherheit, die voraussichtlich am Mittwoch veröffentlicht wird. Aktuell wurden in Schleswig-Holstein Geflügelpesterreger der Subtypen H5N8 und H5N5 nachgewiesen. Das FLI bestätigt in seiner aktuellen Risikobewertung, dass derzeit keine Hinweise bestehen, dass diese aktuell nachgewiesenen Subtypen ein zoonotisches Potenzial haben, das heißt auf den Menschen übertragen werden können.

Geflügelpest

Nachdem seit Tagen die Geflügelpest in der Wildvogelpopulation an der Westküste Schleswig-Holsteins grassiert, ist am 5.11.2020 in einer Geflügelhaltung im Kreis Nordfriesland die anzeigepflichtige Tierseuche des Subtyp H5N8 amtlich festgestellt worden. Darüber hinaus erfolgten neue Nachweise in der schleswig-holsteinischen Wildvogelpopulation, wobei erstmals auch eine Wildgans aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde betroffen ist. Eine entsprechende Bestätigung hat das Landwirtschaftsministerium vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für Aviäre Influenza, erhalten.

Alle Geflügelhalterinnen und -halter im Norden sollten ihr Geflügel vor einem möglichen Erregereintrag bestmöglich schützen und die in der Geflügelpest-Verordnung für alle vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen. Hierzu gehört unter anderem, dass Tiere nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden dürfen. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Bei erhöhten Tierverlusten im Bestand ist zudem eine veterinärmedizinische Untersuchung vorgeschrieben, um ein unklares Krankheitsgeschehen im Bestand abzuklären und das Vorliegen einer Infektion mit Geflügelpestviren auszuschließen. Sollten Geflügelhaltungen bislang nicht beim zuständigen Veterinäramt und/oder Tierseuchenfonds registriert worden sein, sollte dies schnellstens nachgeholt werden.

Weitere Informationen zur Risikoeinschätzung des FLI, zur aktuellen Lage und zu Maßnahmen der Landesregierungen SH und MV bekommen Sie, wenn Sie diesen Links folgen:

- Friedrich-Löffler-Institut

- Risikoeinschätzung des FLI

- Landesregierung SH

- Landesregierung MV

 

Beratungsmaßnahmen des MELUND - was kann (noch) besser werden?

Die Befragung „Akzeptanz und Optimierung der landwirtschaftlichen Beratungsmaßnahmen des MELUND“ ist an alle Landwirt*innen in Schleswig-Holstein adressiert und steht bis zum 30. November online zur Verfügung. Ihre anonyme Teilnahme dient dazu, herauszufinden, welche Aspekte und Inhalte Ihnen in der landwirtschaftlichen Beratung wichtig sind und insbesondere dazu, was das Land besser machen kann, um Sie zielgerichteter zu unterstützen.

In Zeiten schnellen und stetigen Wandels wird der Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer mit Berater*innen und unter Landwirt*innen immer wichtiger. Helfen Sie mit, die vom MELUND finanzierten- und von unabhängigen Beratungsträgern durchgeführten Beratungsmaßnahmen zu optimieren, indem Sie die Belange der Landwirt*innen darstellen. Nehmen Sie bereits an einer oder mehreren dieser Beratungsleistungen teil, oder denken Sie darüber nach? Gibt es für Sie Gründe, warum Sie bisher nicht teilgenommen haben? Was kann verbessert werden, wo sehen Sie Optimierungspotential? Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und gestalten Sie aktiv mit!

Quelle: Pressemitteilung MELUND, Oktober 2020

 

Hinweise zu Veranstaltungstipps

Wie gewöhnlich wurden im ÖKORING-Rundbrief am 7.Oktober 2020 zahlreiche Hinweise zu Veranstaltungen und Weiterbildungsmöglichkeiten veröffentlicht. Corona-bedingt gibt es einige Änderungen bei den geplanten Veranstaltungen: Termine wurden verlegt oder Präsenztermine zu Online-Veranstaltungen umgewandelt. In diesem Dokument sind die aktuellen Änderungen aufgelistet. Bitte vergewissert Euch auch tagesaktuell, ob Termine wie geplant stattfinden.

 

 

Klimaretter*innen gesucht - Ideen für nachhaltige Ernährung gefunden!

Der ÖKORING-Geschäftsführer und Berater Götz Daniel hat im Rahmen der Digitalen Woche Kiel 2020 an einer Podiumsdiskussion zum Thema nachhaltige Ernährung teilgenommen. Im Fokus dieser Diskussion standen die Notwendigkeit von regionalen Produktions- und Lieferketten, alternative Möglichkeiten für zukunftsfähige Anbau- und Ernährungsweisen und neue Ideen für die Umsetzung im eigenen Alltag. Das Wissen dazu liefern neben Götz Daniel auch Marie Delaperrière (unverpackt Kiel) und Moritz Dietzsch (ResteRitter).  Den Mitschnitt der Podiumsdiskussion gibt es auf der Internetseite des Offenen Kanal Kiel - in Abschnitt 2/3 stellt Götz den ÖKORING vor. Einschalten lohnt sich!

 

Neue EU-ÖKO-VO ab 1.1.2022

Die neue Ökoverordnung der EU wird ein Jahr später als geplant umgesetzt. Ursprünglich sollte ab dem nächsten Jahr die neue Fassung der EU-ÖKO-VO gelten, nun wurde der Eintritt der Verordnung um ein Jahr verschoben. Die neue Bio-Verordnung ist seit dem 17. Juni 2018 in Kraft und soll nun erst ab dem 1.1.2022 von allen Öko-Landwirten, Bio-Unternehmen und Kontrollstellen und -behörden in der EU angewendet werden. 

Bis zum nun geplanten Inkrafttreten 2022 gelten für das kommende Jahr 2021 also weiterhin die bestehenden Regelungen nach EG-Öko-Basisverordnung Nr.834/2007.

Die neue Fassung der EU-ÖKO-VO vom 17. Juni 2018 finden Sie hier.

Politische Sommerreise Mecklenburg-Vorpommern

Die Politische Sommerreise in Mecklenburg-Vorpommern am 30. Juli 2020 widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Leistungen des Ökolandbaus für die Artenvielfalt“. Der ÖKORING war federführend in der Organisation des Tages und stellte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine: einen Fachvortrag zur Biodiversität, den Betriebsbesuch des Biopark – Betriebs Agrar- und Handels GmbH Wokuhl, einen Feldrundgang mit praktischen Übungen zum Erkennen von Ackerwildkräutern und eine Diskussionsrunde zu den Themen Öklandbau und Förderung.

Ziel der Politischen Sommerreise war es, die Leistungen und den Mehrwert des Ökolandbaus auch im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft sichtbar und begreifbar zu machen. Bevor es raus aufs Feld ging, stellte Frau Dr. Karin Stein-Bachinger die Ergebnisse einer Metastudie vor, in welcher insgesamt 98 Einzelstudien zu den Biodiversitätsleistungen des konventionellen und ökologischen Landbaus ausgewertet wurden. Im Ergebnis der Auswertung aller Studien aus verschiedenen Ländern und Regionen, stellte sich heraus, dass der Ökolandbau bei 86 % (Pflanzen) bzw. 49 % (Tiere) der untersuchten Vergleichspaare (Öko-konventionell) deutliche Vorteile für die Biodiversität erbringt. Frank Gottwald vom ÖKORING stellte zudem eine Untersuchung zum Vorkommen von Ackerwildkräutern in Nordostdeutschland vor. In den Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass auf Öko-Äckern im Verglich zu konventionellen Ackerflächen 3 bis 9 mal mehr so genannte für die Biodiversität kennzeichnende „Kennarten“ festgestellt werden konnten. Zudem war die Anzahl der einzelnen Individuen (als Bauern würden vielleicht sagen der „Unkrautduck“) um das 4 bis 20 fache höher.

Trotz der systemimmanenten positiven Leistungen des ökologischen Landbaus verwiesen machten die Referenten aber auch darauf aufmerksam, dass auch im Ökolandbau weiteres Aufwertungspotenzial durch gezielte biodiversitätsfördernde Anbau- und Nutzungsverfahren besteht. Arne Bilau vom ÖKORING fasste die bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen aus der begleitenden Naturschutzberatung im Rahm der Naturschutzzertifizierung „Landwirtschaft für die Artenvielfalt“ zusammen. Demnach erbringen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein im Rahmen der Zertifizierung 70 Öko-Betriebe zusätzliche Leistungen für den Naturschutz, wie bspw. die optimierte Bewirtschaftung von Feldfutter und Grünland, die Anlage von Landschaftselementen oder aber auch die gezielte Ansiedlung von seltenen Ackerwildkräutern.

Im Anschluss fand ein Feldrundgang auf der Wokühler Agrar GmbH mit praktischer Übung zum Erkennen von Ackerwildkräutern statt. Insgesamt wurden von den Teilnehmenden über 30 verschiedene Ackerwildkräuter auf einem Roggenschlag kurz vor der Ernte entdeckt. Darunter waren z.T. auch sehr seltene Ackerwildkräuter der Roten Liste wie bspw. der Acker-Hahnenfuß oder der Acker-Rittersporn.

Herr Dr. Kachel vom Landwirtschafts- und Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern hat in der abschließenden Diskussionsrunde der Sommerreise nochmals bekräftigt, dass der Ökolandbau und die Fördermaßnahmen einen sehr hohen Stellenwert bei der Ausrichtung der Landespolitik und der Ausrichtung der neuen GAP in MV einnehmen. Neben einer stabilen Flächenförderung legt das Ministerium zukünftig noch stärkeren Wert auf die Verbesserung der Vermarktungsstrukturen für Öko-Erzeugnisse, wie Gemüse, Druschfrüchte oder aber Rindfleisch. Der Minister Dr. Till Bakchaus konnte leider kurzfristig wegen einer dringenden Kabinettssitzung zur Corona-Krise nicht teilnehmen.

Die ÖKORING Naturschutzberater Frank Gottwald und Arne Bilau erläutern die Naturschutzleistungen des Ökobetriebes auf den Flächen der Agrar- und Handels GmBH Wokuhl

Auf unserer Hompage finden Sie die Links zur Studie Biodiversität und Ökolandbau.           

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage zum Projekt Landwirtschaft für die Artenvielfalt.

 

Außergewöhnliche Umstände aufgrund der Corona-Pandemie

"Die aktuelle Corona Pandemie erfordert, dass alle Menschen in Europa für einen längeren Zeitraum möglichst wenig physischen Kontakt zu anderen haben sollten und sich weitestgehend zu Hause aufhalten sollten. Aus diesem Grunde hat der Ökoring seine Mitarbeiter/innen anweisen, weitgehend die anstehenden Arbeiten im Homeoffice zu erledigen.
Die Beratungskräfte sind aber weiterhin über Handy und Email erreichbar. Ebenso ist weiterhin wie üblich jeden Vormittag die Ökoring-Telefonnummer 04331-333460 erreichbar.

Solange es möglich ist Betriebsbesuche durchzuführen, werden wir das machen, sofern von den Betriebsleitungen gewünscht und der rechtliche Rahmen das erlaubt. Über spezifische Betriebsanweisungen zum Corona-Virus haben wir unsere Berater/innen angewiesen, die entsprechenden vorgegeben Hygienemaßnahmen kontinuierlich vorzunehmen. Bitte vermeiden Sie Körperkontakt und eine Annäherung näher als 1 m. Bitte organisieren Sie Betriebsbesuche so, dass sich nicht mehrere Personen in einem (gelüfteten) Raum, z B Büro aufhalten. Bei Feld-und Stallbegehungen ist ein größerer Abstand zwischen Personen üblich und angemessen. Vielen Dank.
Wir wünschen eine gute Gesundheit und bitten um ein verantwortliches Handeln
Vielen Dank

Ihr ÖKORING-Team"

Ökolandbau Messe am 24.02.2020 in Rendsburg

 

Das ÖKORING-Team war auch in diesem Jahr bei der Ökolandtagung des Landwirtschaftsministeriums am 24. Februar 2020 in der Halle der Landwirtschaftskammer in Rendsburg dabei. Im Mittelpunkt stand wie jedes Jahr der Blick in die Zukunft:„Perspektiven für den Ökolandbau - Ökolandbau von morgen“.
 
Als Aussteller versorgte der ÖKORING viele interessierte Besucher mit Informationen rund um sein Beratungsangebot und die Beratungsförderung in Schleswig-Holstein. Viele der ÖKORING- Beratungskräfte waren vor Ort und hörten die interessanten Vorträge, folgten der spannenden Podiumsdiskussion und mischten sich unter die rund 350 Gäste zum fachlichen Austausch.
Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht stellte in seiner Begrüßungsrede die aktuellen Zahlen zur Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Schleswig-Holstein vor:Im Jahr 2019 wuchs die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Land gemäß der vorläufigen Auswertung von rund 61.300 Hektar auf rund 65.000 Hektar. Insgesamt liegt der ökologische Flächenanteil in Schleswig-Holstein aktuell bei 6,6 Prozent. Er sicherte in seiner Ansprache die weitere Flächenförderung im Ökolandbau zu.
Während der Podiumsdiskussion bekam Professor Gerold Rahmann vom Thünen-Institut viel Applaus für seine Forderung, dass die Europäische Union künftig diejenigen Landwirte mit mehr Subventionen ausstatten soll, die mehr für Klima- oder Gewässerschutz oder Artenvielfalt tun. Er forderte weiterhin mehr Forschungsgelder für den Biolandbau, dem nur zwei Prozent der öffentlichen Gelder zur Verfügung stehen. Jan Plagge, der Präsident des Bioland-Verbandes, sagte:„Es wird in der Landwirtschaft nicht mehr immer billiger und mehr gehen. Wir werden einen Wettbewerb der Nachhaltigkeit bekommen“.

Geförderte Beratung 2020

Auch in diesem Jahr können wir wieder geförderte Ökolandbau-Beratung in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern anbieten. Das neue Anmeldeformular für die geförderte Beratung in Schleswig-Holstein steht ab sofort zum Download bereit (hier klicken).

Beratungsförderung

Wir bieten geförderte Beratung in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern an. Mehr erfahren:

Beratungsförderung in S-H

Beratungsförderung in M-V

Unsere Beratungskräfte