Netzwerk
Ökologischer Landbau
Mecklenburg-Vorpommern

Zielstellung

1. Aufbau von themenspezifischen Vernetzungen entlang der Wertschöpfungskette sowie von Demonstrationsnetzwerken mit Landwirtschaftsbetrieben Themenkomplexe:

  • Ackerbau
  • Gartenbau
  • Tierhaltung
  • Vermarktung und Gastronomie

2. Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit:

  • Verbreitung der Ergebnisse aus der themenspezifischen Netzwerkarbeit
  • Vernetzung bestehender und Entwicklung branchenspezifischer Informationsformate (Newsletter)
  • Bereitstellung von Informationen über den Öko-Landbau für umstellungswillige Betriebe

3. Koordinierung länderübergreifender Projekte, sodass der Austausch mit Netzwerkstellen anderer Bundesländer gefördert wird. Durch diesen Informationsaustausch kann eine bessere inhaltliche Gestaltung einer regionalen, nationalen und internationalen Zusammenarbeit erzielt werden.

Netzwerkpartner im Bereich Ackerbau ist der Ökoring, Versuchs- und Beratungsring ökologischer Landbau im Norden e.V.

 

Detailliertere Beschreibung des Teilnetzwerks Ackerbau

Problemstellung:

Ein überwiegender Teil an Öko-Betrieben in MV kann nur eine unzureichende Wertschöpfung im Ackerbau realisieren. Eine wesentliche Ursache liegt in dauerhaft schwachen Erträgen bei unzureichenden Qualitäten, um den Handel und die verarbeitenden Unternehmen zu bedienen. Zudem bestehen große Potenziale die betriebseigenen Vermarktungsstrukturen zu verbessern. 

Vorhaben:

Demonstrationsbetriebe Ackerbau und Naturschutz

Auf insgesamt 20 Referenzbetrieben soll in drei Schritten die ackerbauliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung über die Aufbereitung und Verarbeitung bis zur Vermarktung betrachtet werden. Hierzu werden vom Ökoring Checklisten zur Erfassung der Produktionsmethodik, der Ernteaufbereitung und Lagerung und zur Erfassung der Vermarktungsorganisation auf den Referenzbetrieben entwickelt.   Ein Team von Ackerbauberatern führt die Erhebungen zur Ist Situation durch. Auf der Grundlage der erhobenen Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und betriebsindividuelle Lösungsansätze entwickelt.  In einem dritten Schritt erfolgt auf den Referenzbetrieben die Kontrolle von Verbesserungsansätzen im Betriebsalltag. Aus dem Pool an Referenzbetrieben werden  bis zu drei Demonstrationsbetriebe Ackerbau ermittelt, die bestimmte Strategien und Verfahren im Ackerbau erfolgreich umsetzen. 

  • Arbeitsschritt 1 (1. Projektjahr): Analyse der Ist- Situation auf den Referenzbetrieben
  • Arbeitsschritt 2 (2. Projektjahr): Vermittlung von betriebsindividuellen Lösungsansätzen
  • Arbeitsschritt 3 (3. Projektjahr): Erfolgskontrolle der Umsetzung  Auswahl von Demonstrationsbetrieben
  • Jährliche Durchführung einer Fachveranstaltung Ackerbau

Im ökologischen Ackerbau sind zunehmend auch naturschutzfachliche Fragestellungen relevant, die auch für die Wertschöpfungskette von Bedeutung sind. Innerhalb der Thematik werden daher naturschutzfachliche Aspekte wie der naturschutzoptimierte  Klee- und Luzernegrasanbau sowie mögliche Auswirkungen von Verunreinigungen des Ernteguts durch Ackerwildkräuter beleuchtet.   Auf einem Demonstrationsbetrieb Naturschutz wird die Umsetzung eines naturschutzoptimierten Feldfutterbaus praktisch umgesetzt. Im Projektzeitraum werden zwei Fachtage Naturschutz auf einem Demonstrationsbetrieb durchgeführt. 

  • Demonstration naturschutzoptimierte Nutzung im Feldfutterbau
  • Auswahl von Demonstrationsbetrieben Naturschutz und Durchführung von Fachtagen Naturschutz

Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette:  

Im Rahmen der Bearbeitung soll die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette Ackerbau, Vermarkter, Handel zu mehr Wissensaustausch und gegenseitiges Verstehen führen.  Für MV relevante Handelspartner  werden daher kontaktiert, um die Anforderungen insbesondere in punkto Qualität mit der Erzeuger- und Handelsseite verbessert in Einklang zu bringen. Begleitend zu den beschriebenen Arbeitsschritten wird jährlich eine Fachveranstaltung zur Thematik durchgeführt und die Ergebnisse und Fortschritte in einem Kreis von Beratern, Wissenschaftlern, Praktikern sowie Vertretern aus Handel und Verarbeitung erörtert. Daneben ist es das Ziel, einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch unter Landwirten zu initiieren. Die Ergebnisse werden in geeigneter Form einem breiten Anwenderkreis präsentiert und mit Wissenschaftlern, Praktikern und Beratern diskutiert. Auf den Demonstrationsbetrieben werden jährlich „Fachtage Naturschutz“ veranstaltet.

Kontaktdaten Teilnetzwerk Ackerbau

Ansprechpartner:

Arne Bilau:  0176/41201816, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gustav Alvermann: 0173/8755242, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ronald Kley: 0176/62001132, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Projektkoordination:

Katharina Reuter

Projektkoordinatorin Netzwerk Ökologischer Landbau MV

Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern,

Dorfplatz 1, 18276 Gülzow

Tel: 03843-789239

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.landwirtschaft-mv.de

 

Auftaktveranstaltung Netzwerk Ökologischer Ackerbau am 23.02.2017

 

Ort: Thünengut Tellow - Galerie im Kornspeicher

OT Tellow 15 17168 Warnkenhagen

Zeit: 9.30 -13.00 Uhr

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Programm_Flyer

Flyer_Netzwerk_Ackerbau

 

Kontaktdaten Teilnetzwerk Ackerbau

Arne Bilau

Gustav Alvermann

Ronald Kley

 

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